EmpCo-Richtlinie

EmpCo-Richtlinie

Ist eure Nachhaltigkeits­kommunikation noch auf der sicheren Seite?

„Nachhaltig“, „klimafreundlich“, „grün“ oder „umweltschonend“ – solche Begriffe finden sich auf Websites, Verpackungen, Broschüren und Social Media inzwischen überall.

Doch ab dem 27. September 2026 gelten neue Vorgaben für Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen in der Werbung. Grundlage ist die sogenannte EmpCo-Richtlinie der Europäischen Union, die in Deutschland entsprechend umgesetzt wurde.

Das bedeutet nicht, dass Unternehmen nicht mehr über Nachhaltigkeit sprechen dürfen. Aber Aussagen müssen künftig noch genauer, nachvollziehbarer und belegbarer sein.

Was kann problematisch werden?

Vor allem sehr allgemeine Aussagen wie:

  • „Wir sind nachhaltig.“
  • „Unser Produkt ist umweltfreundlich.“
  • „Klimafreundlich produziert.“
  • „Grüner Versand.“
  • selbst entwickelte Nachhaltigkeitssiegel oder Symbole ohne nachvollziehbare Grundlage

können kritisch sein.

Die zentrale Frage lautet deshalb immer: Was genau steckt hinter der Aussage und können wir sie belegen?

Statt beispielsweise einfach von einer „nachhaltigen Verpackung“ zu sprechen, ist eine konkrete Aussage wie „Die Verpackung besteht zu 80 Prozent aus Recyclingkarton“ wesentlich nachvollziehbarer.

Auch wichtig: Eine Aussage sollte klar erkennen lassen, worauf sie sich bezieht. Auf das Produkt? Die Verpackung? Einen Standort? Einen einzelnen Unternehmensbereich oder tatsächlich auf das gesamte Unternehmen?

Die EmpCo-Regelungen betreffen dabei nicht nur Texte. Auch Bilder, Symbole, Siegel oder andere Gestaltungselemente können eine Umweltaussage vermitteln.

Nachhaltigkeits­check gewünscht?

Ihr seid euch nicht sicher, welche Aussagen bei euch betroffen sind? Oder ihr möchtet eure Kommunikation einmal systematisch überprüfen lassen?

Dann sprecht uns an. Wir schauen gemeinsam mit euch auf eure aktuelle Nachhaltigkeitskommunikation und zeigen euch, wo Handlungsbedarf bestehen könnte.

Hinweis: Unser Nachhaltigkeitscheck und dieser Beitrag dienen der Unterstützung bei Marketing und Kommunikation und stellen keine Rechtsberatung dar. Bei rechtlich unklaren oder besonders weitreichenden Aussagen empfehlen wir eine zusätzliche wettbewerbsrechtliche Prüfung.

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