Redaktionsplan für Social Media

Man mag meinen, dass Social Media immer spontan ist. Das ist aber nur selten der Fall. Social Media sollte in eine Strategie eingebettet sein, um langfristige Erfolge zu erzielen – dabei hilft ein Redaktionsplan. Der Redaktionsplan legt fest, was wann und wo gepostet wird. Unser Online-Team erarbeitet als Grundlage für alle Social-Media Kanäle einen, jeweils individuell auf den Kunden zugeschnittenen, Redaktionsplan.

Die Grundlagen

Bevor ein Redaktionsplan angelegt wird, sollten Sie sich überlegen, welches Ziel Sie mit der Social-Media-Aktivität verfolgen möchten. Möchte man beispielsweise das Unternehmen als guten Arbeitgeber darstellen oder eher seine Dienstleistung oder Produkte verkaufen? Das erfordert unterschiedliche Arten von Content.

Unser trello-Board für unseren Kunden Gipser-Schmid

Sie sollten sich im Klaren darüber sein, wer Ihre Zielgruppe ist, welche Social-Media-Kanäle Sie bespielen möchten und welche Inhalte gepostet werden sollen. Sollen es eher unterhaltsame oder informative Inhalte sein oder eine Mischung? Außerdem sollte sich die Frage gestellt werden, wie oft man wöchentlich posten möchte. Erst nach diesen Überlegungen beginnt die Erstellung des Redaktionsplans.

Das Tool

Tools sind zwar nur Mittel zum Zweck, trotzdem für uns unverzichtbar. Man kann Redaktionspläne mit vielen Programmen realisieren. Eine gute Option ist sicherlich der Einsatz von Excel, um Posts zu planen. Wir nutzen und empfehlen jedoch trello. Hier können mehrere Personen zusammen arbeiten und Bilder direkt mit eingeplant werden. Aber natürlich kann ein Redaktionsplan auch auf einem Blatt Papier angelegt werden.

Die Themenrecherche

Die Themenrecherche sorgt in der Regel für den größten Aufwand, denn man sollte immer genug gutes Content-Material in der Hinterhand haben. Für den Fall, dass es mal keine aktuellen Inhalte gibt. Wir nutzen für die Themen-Recherche Suchmaschinen, Fachzeitschriften, Konkurrenzbeobachtungen, Gedenktage/wiederkehrende Ereignisse. Wir empfehlen jeden Gedanken und jede Idee aufzuschreiben.

Des Weiteren versuchen wir immer wieder interaktive Inhalte zu erstellen, in denen es  zum Beispiel eine Frage gibt oder zu etwas aufgefordert wird. Mit der Zeit bekommen Sie ein Gefühl, was gut ankommt und was eher nicht. Danach sollte man sich dann richten. Wir sind auch große Fans von Reihen, wie zum Beispiel dem #mitarbeitermittwoch auf dreimaleins. Bei diesem haben wir euch jeden Mittwoch einen Mitarbeiter vorgestellt. Geht auch bald wieder los, versprochen! Ein weiteres Beispiel für eine sehr bekannte Reihe ist der #throwbackthursday.

Konzentrieren Sie sich auch auf Insights, Einblicke in die Produktion. Damit erfährt man, welche Arbeit hinter Ihrem Produkt steckt. Damit steigt die Wertschätzung und der Bezug zur Marke. Sie ermöglichen Ihren Kunden den Blick hinter die Kulissen, was als exklusiv wahrgenommen wird und spannend ist.

Und dann?

Jetzt, wo die Themen recherchiert und die Ideen fixiert sind, kann es an die Ausformulierung der Posts und die Beschaffung von passendem Bildmaterial gehen. Videos kommen meistens sehr gut an und geben oft noch mehr Einblicke, also trauen Sie sich ruhig auch mal an ein Video. Anschließend wird ein Post datiert und kann auch schon auf Facebook eingeplant werden. Damit ist die Planung abgeschlossen. Instagram und viele weitere Soziale Netzwerke bieten die Planungs-Funktion zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht.

Fazit

Ein Redaktionsplan macht zwar einmal Arbeit, entlastet dann aber im Alltag um so mehr. Deshalb empfehlen wir, sich lieber einmal Zeit dafür zu investieren, damit strategischer und zielgerichtet gepostet werden kann. Gerne unterstützen wir Sie dabei, melden Sie sich einfach bei uns.