Eine einfache Website reicht heutzutage nicht mehr aus

Warum eine einfache Website für Unternehmen heutzutage nicht mehr ausreicht

Warum eine einfache Website für Unternehmen heutzutage nicht mehr ausreicht

Klar, ein Unternehmen sollte eine Website haben. Sie ist DAS Aushängeschild für das Unternehmen und sollte somit auch als wichtigstes Puzzleteil der Außendarstellung angesehen werden. Eigentlich komisch, dass viele Unternehmen dies als nicht so wichtig empfinden. Allein 40% der in Deutschland gemeldeten Unternehmen haben gar keine Website (so eine jüngste Statistik).

Einige Social Media Plattformen werben gar damit, dass ein Profil auf deren Plattform eine Website ersetzen könnte. Und damit liegen sie definitiv falsch. Eine Website ist für Unternehmen eine essentielle Plattform, um das Produkt, die Dienstleistung oder sich selbst als tollen Arbeitgeber zu präsentieren. Praktisch das Schaufenster eines Einzelhandels in der Innenstadt – sogar noch viel besser, da es weltweit zu sehen und sogar durchsuchbar ist und somit diejenigen anzieht, die genau nach dieser Dienstleistung oder diesem Produkt suchen. Vorausgesetzt man findet die Website in diesem Moment auch.

Eine Website sollte gefunden werden

Man sagt, damit eine Seite als SEO-relevant empfunden wird, bräuchte man 600-800 Wörter zu ein und demselben Thema. Das ist einiges. Dazu braucht man ordentliche (nicht viele, aber gute) Backlinks, die auf die Seite verweisen.

Das untereinander Verlinken der Seite ist ebenso wichtig.

Zudem muss man beim Aufbau der Seite auf die richtige Verteilung der Überschriften achten (H1, H2, H3, H4…) – wie bei einem Aufsatz in der Schule oder einem guten Song, gibt es auch bei einer Website eine klare Struktur, die man verfolgen sollte, damit sie „funktioniert“. Nur weil sie angezeigt wird, ist sie noch lange nicht gut.

Ein Fehler, der oft gemacht wird, ist die wichtigste Information als Headline in ein Bild zu schreiben. Sieht zwar gut aus, kann aber von Suchmaschinen nicht ausgelesen werden und ist dadurch nicht relevant.

Der Inhalt ist entscheidend – Die Lösung meines Problems

Sie sollten darauf achten, dass ein Betrachter sofort verstehen kann, was Sie anbieten. Denn die meisten Besucher Ihrer Website sind auf der Suche nach der Lösung ihres Problems. Sie geben ihre Frage bei Google ein und landen bestenfalls bei Ihnen auf der Website. Entscheidend ist dann, dass das Wichtigste zuerst kommt. Was wollen Sie denn eigentlich verkaufen? Und wer ist der Ansprechpartner, den ich wegen dieses Problems anrufen kann?

Content is King – am besten immer aktuell

Um eine Website langfristig immer relevanter zu machen, ist es wichtig, dass Sie immer wieder neue Texte verfassen (z.B. News oder Blogbeiträge), die Lösungen bieten, nach denen der Betrachter sucht. Dadurch entsteht das Vertrauen, dass genau Sie als Unternehmen auch Ahnung von der Materie haben. Eine Website sollte demnach ständig aktualisiert werden und niemals über mehrere Monate brach liegen. Sie sollte lebendig bleiben und nicht einmal erstellt und danach vier Jahre nicht mehr angefasst werden.

Schneller Erfolg durch Werbung

Es gibt mittlerweile Milliarden an Websites – und viele mit genau dem Thema, das Sie auch behandeln. Damit in diesem Dschungel genau Ihre Website auch von neuen Kunden gefunden wird, sollten Sie permanent Werbung schalten. Hierbei ist der sogenannte „Medienbruch“ zu vermeiden.

Wenn Sie also möchten, dass die Kunden auf Ihre Website gehen, dann schalten Sie Werbung im Internet. Denn dann ist der Weg nur einen Klick entfernt. Hierbei bietet sich natürlich die wohl beliebteste Suchmaschine an – Google. Interessenten suchen (wie oben beschrieben) nach einer Lösung oder direkt nach einem Produkt und finden Sie. Dafür bezahlen Sie, aber nur pro Klick. Also nur dann, wenn auch jemand auf Ihre Anzeige geklickt hat und dadurch auf Ihrer Website gelandet ist.

Je nach Relevanz des Suchbegriffs kostet dieser Klick mehr oder weniger. Der Preis ist abhängig von ihrem Produkt, Ihrer Dienstleistung – aber insbesondere von Ihrem Wettbewerb. Sollte das Produkt bereits hart umkämpft sein, ist der Preis für einen solchen Klick (CPC – Cost per Click) wahrscheinlich recht hoch.

Entscheidend ist die Customer Journey

Wie oben beschrieben ist der Inhalt entscheidend, um den Kunden recht schnell zum Kauf zu bewegen (Conversion). Der Kunde sollte sich nicht erst von der Startseite auf fünf Unterseiten durchschlängeln müssen, bis er die Lösung gefunden hat. Daher setzt man bei Werbung sogenannte Landingpages ein, wo bei der Suche auch nur das Thema behandelt wird, wonach der Kunde sucht.
Die Customer Journey (also die Reise, die ein Kunde auf Ihrer Website durchläuft), sollte so kurz und überzeugend wie nur möglich sein. Prägnante Headlines, vertrauenswürdige Videos, klare Schaubilder, viele Antworten auf seine Fragen bieten und am Ende die Lösung bieten – das Produkt. Mit max. 3 Klicks zum Kauf, zur Terminvereinbarung oder zum Anruf.

Achten Sie auf Updates und regelmäßige Backups

Eine Website ist ähnlich, wie die Server Ihres Unternehmen auch, ständig Angriffen von außen ausgesetzt. Dafür hat man Firewalls, die diese Angriffe abwehren. Auch Websites sollten dementsprechend geschützt werden. Sicherheitslücken entstehen meistens durch fehlende Updates. Natürlich sollte man daher regelmäßig überprüfen, um diese Updates gemacht wurden und ob sich dadurch auf der Website irgendetwas verändert hat, das Update auch kompatibel war…
Achten Sie daher auch auf regelmäßige Backups, damit wenn so etwas passiert, die auch schnell, die letzte Version wieder zurückspielen können.

Fazit

Sie sehen, eine Website ist nicht nur einfach eine Aneinanderreihung von Pixeln und Codeschnipseln, die halt mal gemacht werden muss. Damit Sie gut funktioniert und Ihrem Unternehmen auch etwas bringt, sollte Sie ständig lebendig gehalten werden. Die richtige Verknüpfung mit anderen Werbemaßnahmen wie Social Media, Newsletter oder Printwerbung sollte einer gewissen Strategie unterliegen, damit alles aufeinander abgestimmt ist und in der Außenwirkung auch zusammenpasst.

Geschäftsführer Carl-Georg-Gruner

Carl-Georg Gruner

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